Heute morgen weckten mich Hühner und gleichzeitig schläferten mich die Wellen des Pazifiks ein, die allerdings in den Hintergrund traten, als direkt vor meinem Fenster das Frühstück vorbereitet wurde. Nach einem knappen, nicht einmal inkludierten Frühstück trafen wir uns kurz vor 8 Uhr, um einen Bootstrip zu den Islas de Ballestas zu unternehmen. Diese werden als die Galapagosinseln von Peru bezeichnet. Sie sind aber schon wegen ihrer Steinformationen und Bögen sehenswert, wobei ich noch darauf hinweisen will, dass man selbige nicht betreten darf. Zuerst schipperten wir allerdings zu El Candelabro, vermutlich dem ersten Zeichen der Nasca. Danach ging es weiter zu den Inseln und der local guide erklärte einiges. Vor ihnen angekommen reihten wir uns in die längere Reihe von Motorbooten ein, die alle langsam, Stück für Stück die Buchten der Inseln abfuhren. Wenn sie hier nur die Sache mit dem Kat o.ä. schon einmal vernommen hätten, dann hätte es z.T. nicht so erbärmlich nach Benzin gestunken. Aber jetzt zum Positiven: Es gab viel zu sehen und der Guide kannte sich gut aus und hat deswegen auch viel zum Vorführen entdeckt. Ich habe sea lions – my favorite ones ! – , jede Menge Vögel, darunter eine Geierart, fast so groß wie der Anden-Condor, Krebse und Pinguine gesehen. Die Seelöwen hätte ich fast anfassen können, awesome.














Nach der Rückkehr ging es gleich weiter zu einem Pisco erzeugenden Betrieb mit Piscoverköstigung. Danach brachen wir zu der Oase Huacachina in den Sanddünen in der Nähe von Ica auf, wo sich alle außer mir und dem irischen Ehepaar Marian und Neill zum Sandboarden aufmachten. Wir blieben am bzw. Neill und ich sogar im Pool, auch wenn das Wasser für mich echt kalt war. Nachdem die anderen zurückgekehrt waren, aßen wir zusammen, wobei ich allerdings nicht satt wurde, weil Cebiche con asperago nun so etwas von nicht mein Ding ist, daß ich es nicht essen konnte. Wer mag schon rohen grünen Spargel, mit einer Soße aus Limone und Essig übergossen und garniert mit Zwiebeln? Und die anderen hatten zum Teil als Beilage papas fritas, knurr. Einige sprangen noch in den Pool, andere sonnten sich, bis wir gegen halb fünf nach Nasca aufbrachen. Immer auf der Panamericana lang landeten wir nur 2,5h später im Hotel von Nasca, wo schon wieder das Wlan nicht so will, wie es soll. Um acht zeigte uns Eli kurz etwas von der Stadt und schleppte uns dann wieder einmal ins Tourirestaurant, das sogar als restaurante touristica ausgewiesen ist. Ach ja, beinahe vergessen, vorher gab es natürlich noch ein Briefing, wann wir uns morgen wo treffen sollen. (Morgen: Nasca-Linien im Flugzeug!!! Das wird bestimmt cool.)









