Am vierten Tag auf der Osterinsel ließen wie es nach der gestrigen Wanderung langsam angehen. So telefonierte ich mal wieder mit Indien (10,5h Zeitverschiebung), was nett war, weil wir beide gerade gegessen haben. Danach lieh ich zusammen mit meinem deutschen Begleiter für 24h ein Auto, wodurch ich nicht nur zum Guide, sondern auch zum Chauffeur wurde. Meine anfängliche Unsicherheit im Auto verschwand bald. Ich bin nämlich wirklich schon lange nicht mehr gefahren.
Viel Bekanntes, aber zu einer anderen Tageszeit
Ich werde hier nicht alles haarklein beschreiben, weil ich das meiste schon einmal erwähnt habe, da ich mit dem Moto die meisten Dinge schon angesteuert hatte. Daher folgt hier nur ein grober Abriß der Tour.
Zuerst klapperten wir alle Punkte, d.h. auch Vinapu, an der Südküste ab. Da wir dabei von Westen nach Osten vorgingen, sah ich nun alles zu einer anderen Tageszeit resp. einer anderen Beleuchtung. Nachdem wir ganz im Osten die 15 Moais von Tongariki besichtigt hatten, fuhren wir zur Nordküste und an ihr entlang. Diesen Abschnitt kannte ich noch nicht, aber er war auch nicht besonders andersartig als alle anderen Teile der Insel. Am Strand von Anakena hielten wir für einen frischen Fruchtsaft und einige Bilder, um dann wieder Richtung Hanga Roa aufzubrechen. Kurz vor der Ortschaft bog ich dann noch zum Ahu Akivi ab. Auf meine Empfehlung hin fuhren wir danach noch bis zum Rano Kau, um auch hier einen kurzen Stop einzulegen. Der Blick in den Krater und auf Hanga Roa war sicherlich auch für meinen Begleiter sehenswert. Und schon war es wieder später Nachmittag. Daher tankten wir noch schnell und beendeten so die Inselrundfahrt. Wie viel man an einem Tag sehen kann, verdeutlicht ganz gut, wie klein die Insel im Prinzip ist.










