- Lage: grenzt an die Anden
- Einwohner: ca. 6,5 Mio.
- Gründung: 1541 von Pedro de Valdivia unter dem Namen „Santiago del Nuevo Extremo“
- Unterkunft: Hotel Vegas
Etwa 44 Prozent aller Chilenen leben in der Hauptstadt oder in ihrer direkten Umgebung.
Santiago – Hauptstadt der Gegensätze
Ein schweißtreibender Bustag
Santiago de Chile liegt etwa 760km von Pucón entfernt, so daß für die Busfahrt laut Unternehmen 11h Stunden geplant sind. Pünktlich ging es in Pucón los (9.15 Uhr), doch schon in Villarica dürften wir uns die erste kleine Verspätung eingehandelt haben. Bei den nächsten Halten – mal in der Stadt oder mal an der Haltestelle an der zweispurigen Autobahn – kam aber wohl nichts hinzu, denn sie waren alle so kurz wie nur irgend möglich.
Allerdings sind die erwarteten elf Stunden allein schon viel. Und die eigene Ausdauer wird dann noch auf eine harte Probe gestellt, wenn es keine Klimaanlage im Bus gibt und sich die Innentemperatur langsam aber sicher auf 33°aufheizt. Atmen kann dann ganz schön schweißtreibend werden, mal abgesehen vom Mief aller anderen Mitreisenden, denen es genauso geht. Doch endlich neigte sich der Tag dem Ende zu: Die Sonne zog sich endlich etwas zurück und wir näherten uns, nein, noch nicht dem Ziel, zuerst leider einem Stau bzw. einer langsamen Form des Stop-and-Go. 150km vor Santiago. Warum nur??? – Einfach weiter Musik hören, dahinfließen und auf ein baldiges Beschleunigen des Buses hoffen. Letztlich erreichten wir mit nur einer guten Stunde Verspätung den mir schon bekannten Busbahnhof, wo ich in die Metro umstieg und gegen kurz nach zehn mein mir ebenfalls vom letzten Mal vertrautes Hotel betrat.
