Der Sturm in der Nacht hat Bäume gefällt und dadurch auch unseren Strom gekappt. Also kein Internet, kein Licht, kein Warmwasser bis gegen Mittag. Und weiter starker Regen. Da gibt es nur eins. Drinnen bleiben, an der Diss feilen – weil ich richtig Lust darauf habe – und später einkaufen, gemütlich kochen und dann noch die Wäsche abholen. Draußen ist eh nichts los und ich mag auch nicht mehr zwischen diesen vielen Menschen herumlaufen oder irgendwohin fahren. Kein Bock auf Touri-Sein.
Tag 5 in Pucón: Na was wohl?
Im Prinzip s. Tag 4. Kleine Abweichungen, so z.B. noch einmal kurz Javi getroffen und abends endlich den Blog fortgesetzt, doch mehr auch nicht. Ah, kein Stromausfall selbstverständlich. Sonst noch was? Ja, mit Indien und Deutschland telefoniert und gepackt. Ein Versuch, früher schlafen zu gehen, scheitert an den anderen, die hier lieber nachts denn tags leben.
Fazit
Mein eigentliches Ziel, der süße kleine Vulkan, war unerreichbar in den Wolken verborgen. Der Nationalpark entpuppte sich als langweilig und schlammig, die Stadt als Vergnügungstempel im Regen. Aber an meiner Diss konnte ich etwas feilen, die Präsi für den Vortrag sehr weit vorbereiten, Filme schauen, lesen und kochen. Hmm, …