- Lage: etwa 110 km südöstlich von Temuco am Südufer des 176 km² großen und bis zu 165 m tiefen Lago Villarrica
- Einwohner: ca. 14.000
- Gründung: Ende des 19. Jh.
- Unterkunft: Pucontours Hostal
Südlich der Stadt Pucón liegt der 2840 m hohe, aktive Vulkan Villarrica. Über Jahrhunderte hinweg herrschten hier die Mapuche, die erst am Ende des 19. Jh. von europäischen Siedlern zurückgedrängt wurden. Zwischen 1920 und 1930 begann man dann, Touristenhotels in Pucón zu errichten.
Pucón – ein mehrdimensionaler Reinfall (14.2.2017)
Die beste Krankheit taugt nichts
WIESO??? Tja, beginnen wir mal mit der Begründung, warum die letzten Blogeinträge solange auf sich warten ließen: Schon in der Nacht vor der Busfahrt nach Pucón fühlte ich mich nicht mehr wohl. Mir war überraschend heiß. Am morgen waren Darm und Magen mitteilsam und ich rätselte, wie ich die fünf Stunden im Bus überleben sollte. Daß es geklappt hat, sieht man an diesem Eintrag, aber bitte nicht fragen, wie. Wie gut, daß hier die Autobahn gut ausgebaut ist.
Ankunft in Pucón
Bis Villarica kommen wir gut durch und endlich verschwindet mein parfümierter Nebensitzer. In meinem Zustand geht mir jeder Geruch extrem an die Nerven. Nur noch kurz, dann bin ich da und kann mich hinlegen. Denn inzwischen sind die Schmerzen im unteren Rücken, die überall hin ausstrahlen, unerträglich geworden. Aber nein, Dauerstau zwischen Villarica und Pucón. Im Schneckentempo nähern wir uns … Als ich endlich den Bus verlassen darf, bin ich mir gar nicht sicher, ob ich überhaupt noch mein Gepäck tragen und zum Hostel wanken kann. Mir ist einfach nur noch speiübel, ganz zu schweigen von den Gliederschmerzen. Aber ich schaffe es, sogar fast auf dem kürzesten Weg – eine Frage und eine Touri-Info mit Karte weiter – und sehe so erbärmlich aus, daß mir alle gleich helfen wollen. Ohne das übliche Check-In-Zeugs darf ich in mein Bett, das ich am Abend nur kurz verlasse. (Es ist warm/ heiß hier, ich bekomme ein Glas Wasser mit Eiswürfeln und habe netterweise einen Ventilator auf meinem Zimmer.)
