Travel & Explore

"Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, die die Welt nie angeschaut haben." – A. v. Humboldt

Menu
  • Home
  • Blog
  • Afrika
    • Ägypten
    • Botswana
    • Marokko
    • Namibia
    • Simbabwe
    • Südafrika
  • Amerika
    • Nordamerika
      • Kanada
      • USA
    • Mittelamerika
      • Costa Rica
      • Mexiko
      • Panama
    • Südamerika
      • Argentinien
      • Bolivien
      • Brasilien
      • Chile
      • Ecuador
      • Peru
      • Uruguay
  • Asien
    • Indien
    • Israel
    • Jordanien
    • Kambodscha
    • Tadschikistan
    • Usbekistan
    • Vietnam
  • Europa
    • Dänemark
    • Estland
    • Frankreich
    • Griechenland
    • Großbritannien
    • Italien
    • Luxemburg
    • Malta
    • Niederlande
    • Österreich
    • Polen
    • Portugal
    • Russland
    • Schweden
    • Spanien
    • Tschechien
    • Ungarn
  • Blog Archiv
    • Blog Archiv: Südostasien 2024
    • Blog Archiv: Afrika 2023
    • Blog Archiv: Mittelamerika 2023
    • Blog Archiv: Mexiko 2019
    • Blog Archiv: Patagonien 2016/17
    • Blog Archiv: Südamerika 2015
    • Blog Archiv: Südamerika 2014
  • Login
Menu

Ushuaia (29.12.2016 – 2.1.2017)

Posted on Dezember 29, 2016Mai 23, 2026 by hobbit
  • Lage: südlichste „Stadt“ der Welt (fin del mundo), am Beagle-Kanal auf Feuerland (tierra del fuego)
  • Einwohner: 64.000
  • Gründung: Ende des 19. Jh.
  • Das Wort „Ushuaia“ kommt aus der Sprache der Ureinwohner Yámana und bedeutet so viel wie „Bucht, die nach Osten blickt“.
  • Unterkunft: La Posta / Hotel Campanilla

Englische Missionare drangen etwa ab dem Jahr 1870 in das Gebiet vor. 1884 eroberten die Seestreitkräfte Ushuaia für Argentinien. Für die Stadtentwicklung bedeutsam war der 1902 begonnene Bau des Presidio. Dieses 1920 fertiggestellte Gefängnis ersetzte jenes auf der Isla de los Estados. Die Sträflinge, überwiegend Gewaltverbrecher, aber auch politische Gefangene, bauten die Schmalspurbahn Ferrocarril Austral Fueguino, mit der heute Touristen durch den Nationalpark Tierra del Fuego fahren. Das Gefängnis wurde 1947 aufgelöst. In dem Gebäude ist heute eine Kombination mehrerer Museen untergebracht.
Ushuaia ist Ausgangspunkt für Antarktisexpeditionen, Kreuzfahrten und Touren in den Nationalpark Tierra del Fuego. Der Tourismus blüht. Allerdings führen die weiten Transportwege zur Versorgung der Stadt dazu, dass die Lebenshaltungskosten sehr hoch sind.

El fin del mundo

Wie ein Hotel zur Fitness beiträgt

So, jetzt bin ich also im Winter, pardon Sommer, der „ciudad la mas austral del mundo“ (= Ushuaia) angekommen und es stürmt gerade mal mit einem heftigen Regenschauer. 6° Celsius und eben in Trelew waren es noch mindestens 26° (morgens um acht Uhr). Vor dem winzigen Flughafen warten die Taxis, denn auch hier gibt es keinen Bus, der die ärmeren Touristen von der Halbinsel in die Stadt befördert. Also wieder ein Taxi. Anders als noch am morgen erwische ich einen absolut maulfaulen Fahrer, der es am Ende der Fahrt nicht einmal über sich bringt, den Preis zu nennen. Eigentlich hätte ich einfach mal so weggehen sollen, ohne selbst nach dem Preis zu fragen.

Nun aber zum Hotel und seiner gesundheitsfördernden Eigenschaft: Ich wohne am anderen Ende der Stadt, fast außerhalb. D.h. im Klartext, daß ich eine Stunde bis ins Zentrum laufen muß, wenn ich den Taxifahrern nicht jedesmal 100 bis 120 Pesos (~ 6-7€) in den Rachen werfen möchte. Alternativ führe zwar ein Bus, aber auch das bringt Probleme mit sich. Nun ja, Laufen ist schließlich gesund. Allerdings bedeutet dies auch, daß ich gelegentlich auch noch auf das eh karge Frühstück verzichten muß, nämlich dann, wenn ich sehr früh in der Stadt sein muß (8.30Uhr, Frühstück ab 8 Uhr). Flexibilität oder Problemlösungsfähigkeit ist nicht unbedingt eine Stärke der im Tourismus tätigen Argentinier, soweit ich das bis jetzt beurteilen kann.

Hotel

Bunt, verquer, Leichtbau – Häuser in Ushuaia

Am auffälligsten sind hier die Gebäude, die oft in unterschiedlichen Farben gestrichen sind, in der Form divergieren und vor allem nur z.T. aus Stein erbaut wurden. Auch die neuen Häuser werden im Prinzip im Trockenbau hochgezogen (Ecken aus Stein), von außen mit Brettern verschalt und ggf. in einer zweiten Lage noch ansehnlich ebenfalls mit Holz oder Wellblech verziert. Ob der Steintransport zu viel kosten würde? (Mein Hotel wurde allerdings in Massivbauweise gebaut.) Und wie das im Winter ist, möchte ich mir gar nicht vorstellen. Ganz abgesehen von der Energiebilanz. Was aber sehr schön ist, ist die dadurch entstehende Vielfalt. Übrigens sind nur max. fünf Stockwerke erlaubt, was die Grundstückspreise ziemlich in die Höhe treibt.

Wetter oder Nicht-Wetter scheint hier die Frage zu sein

Wenn eines bisher deutlich geworden ist, dann daß sich das Wetter hier sehr schnell ändert. Von einer Sekunde auf die andere kann es regnen und stürmen, um genauso plötzlich wieder abzuebben. Oder es scheint die Sonne. Wenn man die umliegenden Berge betrachtet, ist dies gar nicht so verwunderlich. Es ist nur etwas „lästig“ – jedenfalls für den Neuling -, weil er ständig Jacke an, Jacke aus spielen kann. Die Einheimischen empfinden das Wetter ohnehin als sommerlich, laufen also durchaus dünn bekleidet herum. Aber wahrscheinlich muß man das, wenn es in der anderen Hälfte des Jahres verdammt kalt ist. Bleibt zu hoffen, daß es in den nächsten Tagen nicht nur dunkel, wolkenverhangen und regnerisch sein wird.

Technik und andere „Kleinigkeiten“

Wie ich inzwischen herausgefunden habe, schwankt das Internet hier sehr (der Hotelbesitzer sprach von „oszillieren“). Also dauert das mit dem Blog und den Fotos nun etwas länger… In der Touristeninformation gibt es allerdings recht starkes Wi-Fi, so daß ich sogar mal mit der Heimat (über WhatsApp) telefonieren konnte. Damit war ich übrigens dort nicht allein.

Die Preise sind erwartet hoch, hmm, eigentlich übertreffen sie noch meine Erwartungen/ Befürchtungen. Als ich ein spartanisches und schlecht zubereitetes Nudelmahl aß, durfte ich das feststellen: Bandnudeln (115 Pesos) und ein Klacks Tomatensauce (80 Pesos) (umgerechnet knapp 12€). Aber darüber muß man sich ja an Silvester und am 1.1. keine Sorgen machen, denn da hat gar nichts offen. Es dürfte also halbwegs auf Hungern hinauslaufen.

p.s.: Ushuaia ist die südlichste Stadt der Welt, jedoch nicht der südlichste Ort! Dieser befindet sich in Chile, heißt Puerto Williams und hat aufgrund seiner geringen Einwohnerzahl nicht das Recht, sich Stadt zu nennen. Marketing ist alles!

Punta Tombo (27.12.2016)
NP Tierra del Fuego (30.12.2026)
  • Laufen
  • Ushuaia
  • Neueste Posts

    • Taschkent

      Taschkent

      August 10, 2025
    • Tadschikistan

      Tadschikistan

      August 8, 2025
    • Samarkand

      Samarkand

      August 4, 2025
    Website-Icon
    Story
    ©2026 Travelblog by Hobbit