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"Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, die die Welt nie angeschaut haben." – A. v. Humboldt

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Fahrt nach Oaxaca (30.1.)

Posted on Januar 30, 2019April 11, 2026 by hobbit

Heute kann ich mich kurz fassen, da auf einer fast siebenstündigen Busfahrt Richtung Süden kaum Unterhaltsames geschieht. Nach dem gewohnt guten Frühstück, der Vorratsbeschaffung und einem schnellen Checkout fuhr ich ein letztes Mal mit der Metro. Aus Platzgründen nutzte ich die Wagen für Frauen und konnte so sogar mit meinem Gepäck sitzen. Der riesige Ost-Busbahnhof TAPO (Terminal Autobuses Perifico Oriente) trieb mich kurzfristig zur Verzweiflung, weil es fast keine Ausschilderung gab. Aber schnell fing ich mich und gelangte zu meiner Puerta nach Oaxaca. Dort erfuhr ich, daß ich mein Gepäck abgeben sollte, damit es vom Träger in den Bus geladen werden konnte. Nachdem auch das erledigt war, durfte ich auch schon durch die Sicherheitskontrolle – Elektro und Abtasten, Handkontrolle meines kleinen Rucksacks – durchmarschieren. Dabei beobachtete ich eine Diskussion zwischen einer jungen Frau und dem Sicherheitspersonal, da sie ihr Miniterrarium mit in den Bus nehmen wollte. Was soll ich sagen? Am Ende des Schlagabtauschs durfte sie ihre Viecher mitnehmen. Es waren übrigens zwei Miniechsen. Woher ich das weiß? Oh, ich hatte besonderes Glück, denn sie saß vor mir und nahm die Viecher zum Ende der Reise aus dem Terrarium, machte Selfies mit ihnen und kuschelte dann mit ihnen. Das eine Tier durfte auch zum Fenster herausschauen und entsprechend frei auf dem Fensterbord herumkrabbeln… Ansonsten verlief die Fahrt unspektakulär laut, da auf vier Fernsehern mehrere Filme hintereinander gezeigt wurden und die Lautsprecher gut aufgedreht waren, damit alle zuhören konnten. Leider saß ich ungünstig am Gang und konnte mich dem Flimmern auf den Kisten, geschweige denn der Lautstärke (trotz der Kopfhörer) entziehen. Ich nahm dies alles ständig war, was mich zum Verfolgen der Filme brachte und ermüdete. Aus dem Fenster schauen konnte ich leider nicht, weil ausgerechnet vor meinem die Werbung des Busunternehmens geklebt war und so fast kein Durchguck blieb. Außerdem waren überall die Sonnenrollos heruntergezogen. So hing ich auf meinem Sitz, da ich das vermißte, was mir immer am besten am Busfahren gefällt: das Hinausschauen und dabei den Gedanken freien Lauf lassen. Dementsprechend bekam ich auch nur wenig von der Landschaft mit, wenn man mal von der Straße unmittelbar vor dem Bus absieht, die ich durch das entfernt liegende Fahrerfenster etwas erkennen konnte. Ausgerechnet die einzigen weiteren Gringos im Bus hatten die besten Plätze ganz vorn und wahrscheinlich wußten sie das nicht einmal zu schätzen. (Übrigens konnte das Pärchen kein Wort Spanisch, war in Oaxaca echt planlos und lehnte mein Hilfsangebot kategorisch ab. Sollten sie doch sehen, wie sie weiterkommen…) Egal, die Busfahrt ging vorüber und wir erreichten den Minibusbahnhof (Perefico Sur). Beladen wie ich war, mußte ich mich kurz orientieren, zumal mir mein Busnachbar mitgeteilt hatte, wir seien irgendwo anders als sonst angekommen. Naja, wie sich schnell ergab, war es der Ort, den ich eingeplant hatte, wie mir ein weiterer hilfebietender Mexikaner verdeutlichte, als er mir den Weg zum Zocalo erklärte. Also verließ ich den Bahnhof bzw. Hinterhof schnell, schlängelte mich durch ein Verkehrschaos auf die andere Straßenseite und marschierte immer geradeaus etliche Blocks Richtung Zocalo. Ein Blick auf GoogleMaps hatte mir zudem verraten, daß mein Hotel fast direkt am Zocalo lag, ich also bald da sein würde. Auf engen bzw. durch Verkaufsstände verengten Fußwegen marschierte ich etwa 20min durch die frühabendliche Wärme, bis ich mein Hotel erreichte. Hier wurde noch alles notwendige auf Spanisch geklärt und ich bekam ein ruhiges Zimmer, um das ich gebeten hatte (bloß nicht fragen, mit welchem Vokabular, peinlich). Wieder einmal erschlagen besorgte ich mir nur etwas Obst auf dem nahegelegenen Markt, organisierte eine Tour nach Monte Alban, unterhielt mich mit dem Touranbieter stockend auf Spanisch und kaufte noch rasch etwas zu trinken bei Oxxo (dem Äquivalent zu 7eleven). Danach gab es nur noch einen Wunsch: schon wieder schlafen.  

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