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"Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, die die Welt nie angeschaut haben." – A. v. Humboldt

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Templo mayor und Chapultepec/ Anthropologisches Museum (27.1.)

Posted on Januar 27, 2019April 11, 2026 by hobbit

So nach dieser wunderbaren ungestörten Nacht und einem gratis gewährten Frühstück (fantastisches Buffet, auch wenn ich längst nicht alles erkenne) war ich bereit, Kultur zu tanken. Also ging ich um die Ecke zum Templo Mayor, wohlwissend, daß heute Sonntag ist und die Mexikaner überall freien Eintritt haben und es daher wohl voll werden würde. Auch wenn ich schon um 10 Uhr eintraf, war die Ausgrabung doch bereits gut gefüllt. doch da außer mir kaum jemand bezahlen mußte, kam ich immerhin schnell hinein. – Kaugummis sind hier übrigens in Ausstellungen nicht erlaubt, aber man kann ja so tun, als ob man ihn ausspuckt.

Ich ging langsam durch die freigelegten Teile des Templo Mayor und trieb mich anschließend eine Weile im Museum herum, wo ich mich z.T. auch durch die spanischen Beschreibungen der Exponate quälte. Und nirgendwo eine Sitzgelegenheit. Trotz der Fülle war es nicht unangenehm voll, zumal die Einheimischen vor allem nur kurz an einem Exponat vorbeistürmen, ein Photo mit dem Smartphone schießen und weitereilen. Es gibt kaum Leute, die länger stehen bleiben und wirklich lesen und betrachten. Mir war es recht, so kollidierte ich selten mit anderen Besuchern, die mit echtem Interesse vor den Schaukästen standen. Insgesamt ist es schon erstaunlich, was die Mexica geleistet haben, als sie Tenochtitlan errichteten. Bizarr ist vor allem, daß jeder neue Tlatoani (= Herrscher) den alten Templo mit einer größeren, neueren Fassung überbauen ließ. So sind hier sieben Außenmauern zu erkennen. Lange haben die Azteken nicht geherrscht, aber ihr Einfluß war nachhaltig. Beachtlich…

Nach diesem Einstieg in die Kultur ging ich zurück zum Hotel, um meinen Rücken kurz auszuliegen, da ich mich dann zum Chapultepec-Park begeben wollte. Dort befinden sich ein Schloß und einige Museen, von denen mich vor allem das anthropologische interessierte. Schon in der Metro wurde mir klar, daß die Einheimischen den Park als Sonntagsattraktion sehen, denn es war ziemlich voll und wir stiegen fast alle an der Metrostation des Parks aus. Schieben ohne zu berühren, einige unangenehme Gerüche und die üblichen Verkäufer gab es wieder einmal gratis. Eine Sorte Verkäufer war besonders präsent: die Verkäufer von „Kindergeschirr/-leinen“, damit die lieben Kleinen in den Massen nicht verloren gehen können.

Zuerst spazierte ich durch den Park, der in drei Areale aufgeteilt ist und an diesem sonnigen Sonntag Jahrmarktstimmung ausstrahlte. Überall gab es Buden und kleine Vorführungen. Beim Schloß standen die Besucher Schlange, um hineinzukommen. Kein Wunder, daß bei so vielen Menschen fast keine Tiere im Park zu sehen waren (Ausnahme: einige wenige Vögel). Der Boden ist trocken, die meisten Bäume haben kein Laub und das ist dann für den armen Europäer sehr seltsam, weil es sich wie Frühling anfühlt, aber Winter ist. So wandelte ich weiter in den Botanischen Garten, der angenehm ruhig war. Von dort lief ich zum angepeilten Museum für Anthropologie. Das Ticket erwarb ich an der Maschine, gab meinen Rucksack ab und betrat den riesigen Innenhof des Museums, von dem die Säle abgehen, in denen die einzelnen Kulturen Mexikos vorgestellt und erklärt werden. Ich begann bei den frühen Kulturen, kam zu Tehuaticuan, zu folgenden Kulturen, die von den Azteken (Mexicas) abgelöst wurden, und sah mir dann noch die Abteilung der Maya an. Da dies wirklich alles sehr umfangreich ist und ich kaum noch stehen konnte, wurden die unbekannten Nordkulturen meinerseits nur eines kurzen Blickes gewürdigt. Schließlich wollte ich noch in den Shop und es war schon 18 Uhr. Nun ja, hätte ich beim Hineingehen besser aufgepaßt, wäre mir aufgefallen, daß der Shop zurzeit geschlossen ist. Aber naja, meine Aufnahmefähigkeit nach über vier Stunden in dem Museum war inzwischen ohnehin so geschrumpft, daß es sinnlos gewesen wäre, länger zu bleiben. Dementsprechend machte ich mich nun auf den Rückweg, der mir so leicht lädiert doch recht lang vorkam, aber keineswegs länger war.^^ In der Innenstadt gönnte ich mir noch ein Eis, das hier im Verhältnis zu sonstigen Lebensmitteln wirklich sehr teuer ist und daher sicherlich für die Einheimischen etwas sehr besonderes ist. Auf dem Rückweg zum Hotel besorgte ich mir noch Wasser beim mexikanischen Seven Eleven (= Oxxo) und zog mich auf mein ach so ruhiges Zimmer zurück. Und dann… nein, nicht wahr, auf dem Flur schallte immer noch die Tagesmusik (Klassik) aus dem Lautsprecher. Es ist ja nicht laut, aber ich höre das trotzdem sehr laut und dann immer wieder die hohen Töne. Nein! Ich mag Klassik, aber nicht fortwährend die gleichen Stücke und auch nicht ungewollt. Also folgt ein etwas konfuser Anruf an der Rezeption und endlich… wieder Ruhe. Wenn jetzt noch die Internetverbindung die Bilder schneller hochladen würde und mein gewähltes CMS seine Macken einstellen könnte, ginge auch das Bloggen schneller. So bleibe ich im Verzug…

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