Nachdem ich die letzten Tage kaum noch etwas gegessen hatte, ging es mir in San Pedro richtig schlecht (Magen, Darm). Aber eigentlich waren es wohl der Gruppenstreß und diese oft unsinnigen Regeln. Auf jeden Fall lernte ich wieder einmal eine Notaufnahme kennen. Das Hospital in San Pedro ist niedlich und es ist kaum jemand dort. Ich wurde ausgiebig untersucht. Dann wurden Ruhe und etwas zum Einnehmen verordnet. Quintessenz: Ich stieg aus der Tour aus und konnte sogar im Hotel bleiben, da das Zimmer noch nicht wieder vergeben war. Die Leute dort waren super hilfreich und freundlich, z.B. bekam ich zusätzliche Decken, weil mir immer so kalt war. Ich lag auch nach Abfahrt der anderen noch einen Tag flach und rappelte mich dann wieder etwas auf. So lieh ich mir ein Rad und fuhr hinaus in die Wüste – eine sehr schöne Tour. Da sich nun meine Reiseroute in Luft aufgelöst hatte, ich aber noch einen anderen Streckenabschnitt gebucht hatte (Foz do Iguazu), mußte ich irgendwie allein nach Buenos Aires und Rio kommen. Das ging nur über eine Busfahrt nach Calama, um von dort nach Santiago de Chile und im Anschluss weiter nach Buenos Aires zu fliegen.

















