Ein langer Flug mit zweimal Umsteigen (Amsterdam, Lima) und einer Landung in fast 4.000m Höhe. Unterkunft für eine Woche in einer bolivianischen Familie als Teil des Sprachkurses. Die Dusche bzw. die blankliegende Elektronik in der Dusche waren herausfordernd, das Essen wie immer auch. Der halbtägige Einzelunterricht mit Exkursionen gefiel mir. Nebenher bin ich viel in La Paz herumgestreift und habe dabei die Leute und insbesondere die (lautstarke) Demo der Minenarbeiter aus Potosi intensiv beobachtet. Das erste Mal in meinem Leben durfte ich Bekanntschaft mit Tränengas (der Polizei) schließen. [Protestas en Bolivia: 12 días de bloqueos y dinamita paralizan La Paz, 20.7.2015; Striking miners and police clash in Bolivia, 23.7.2015] Diese Unruhen beeinträchtigten auch die geplante Tour (mit GAdventures), da wir Potosi nicht ansteuern konnten.
Am letzten Tag in La Paz (theoretisch der erste Tag der Gruppentour, 26.6.) hatte ich noch eine Tour gebucht: den Camino de la Muerte mit dem Mountain Bike bezwingen (Operator: Gravity Bolivia). An diesem Abend traf ich dann auch auf den weiblichen Tour Guide im Hotel, ziemlich erschöpt und bereits aufgrund meines vorherigen Aufenthalts in La Paz bestens im Bilde, was Potosi und die Unruhen anging. Die Gruppe lernte ich erst am folgenden Morgen bei der Abreise kennen.













































