Am nächsten Tag fühlte ich mich besser. Der Wind hatte über Nacht noch mehr aufgefrischt, so daß es in der Sonne angenehm war. Nach dem Frühstück ging ich einmal in die eine Richtung (nach links) die Hauptstraße hinunter und kehrte dann zu meinem Netbook zurück, um Ideen festzuhalten. Als mich die vermurkste Haltung zu einem weiteren Spaziergang nötigte (Nackenverspannung, Kopfschmerzen), wandte ich mich nach rechts und eruierte die Streckenlänge zwischen Hotel und Terminal für den nächsten Morgen. Danach stand noch ein Besuch im 2km vom Hotel, fast außerhalb des Ortes gelegenen Supermarkt (Versorgung für die Busfahrt) an. Hier erwarb ich eine Frischhaltedose und einige Zutaten, die mir ein erfreuliches Abendbrot ermöglichten.
Insgesamt bin ich bei meinen Streifzügen durch weite Teile des Ortes gewandert und möchte hier echt nicht begraben werden. Es gibt zwar einige Kinder und Jugendliche (inklusive Schule), doch an Infrastruktur gibt es nicht viel. Die Einwohner pflegen ihre Häuschen, wenn irgendwie möglich. Doch ansonsten scheint hier gar nichts zu passieren. Und unter der Trockenheit leidet der Ort wohl auch schon länger, denn die Lagune der Schwäne ist vollkommen ausgetrocknet und bewuchert. Die paar Gäste, die hier eintreffen, sind so wie ich auf der Durchreise und brauchen einmal eine Pause von der Ruta 40. Im Prinzip also ein typisches Dorf.





