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"Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, die die Welt nie angeschaut haben." – A. v. Humboldt

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Oaxaca (2.2.)

Posted on Februar 2, 2019April 11, 2026 by hobbit

Das gemütlich den Tag angehen Lassen und z.B. den offenen Blogbeiträgen Herr zu werden tut mir gut. Zum Frühstück gibt es etwas Obst und später unterwegs Kleinigkeiten vom Bäcker. Heute entschied ich mich, noch einmal nach Monte Alban zu fahren, weil ich dort oben auf dem Berg meine Ruhe haben und zumindest ein wenig Natur erleben konnte. In der Touristeninformation fragte ich, ob es einen öffentlichen Verkehrsweg gäbe. Wie geahnt gibt es aber nur zwei Möglichkeiten: das Unternehmen, das ich schon kenne, oder einen stündlich verkehrenden klapprigen Bus. Beides sollte 70 Pesos kosten (ida y vuelta). Ich entschied mich für die bekannte Agentur, aber dort knöpfte man mir 80 Pesos ab, obwohl ich abends beim Vorbeigehen an dieser Agentur den Hinweis auf 70 Pesos fand. Jeder will eben sein kleines Extrageschäft mit den Ausländern machen. Hier ärgert mich übrigens nicht der Preis, sondern die Art mit nicht-spanischsprechenden Ausländern aka Gringos umzugehen. Etwas Ähnliches erlebte ich am Abend auch beim Verkauf an den zahlreichen „fliegenden Händlern mit Ministänden“.

Nun ja, letztlich bin ich bequem um 11 Uhr in Monte Alban angekommen, versuchte, als Student durchzugehen (kein Erfolg, wie versuchen nahelegt) und betrat die Stätte zum zweiten Mal. Dieses Mal nahm ich den umgekehrten Weg und wandte mich zunächst erst einmal nach rechts zu den abseitigen Abschnitten, die fast menschenleer waren. Abschnitt für Abschnitt stromerte ich gegen den Strom durch die Anlage und machte regelmäßig lange Pausen, um in Ruhe nachzudenken. Dabei beobachtete ich Schmetterlinge, Vögel und seltsame Zweibeiner. Einmal saß ich in einem Baum oben auf einem Pyramidenberg, aber nach einige Zeit kam ein Aufseher vorbei, der mir sagte, es sei leider verboten, in den Bäumen zu sitzen. Er verstand mich ganz gut, als ich meinte, hier zu sitzen sei aber anders als irgendwo auf den Steinen. Daß er mir meinen Spaß am liebsten gelassen hätte, zeigte sich auch daran, daß er mich schon lange vorher hatte im Baum sitzen sehen und sich trotzdem Zeit ließ, mich von dort herunterzuholen. Netter Kerl. Heute gab es hier kaum Verkäufer. Offensichtlich machen die auch Wochenende. So war ich sogar noch ungestörter beim Herumspazieren. Für alles nahm ich mir Zeit und wurde geröstet. Ich cremte also nach, damit meine kostbare weiße Haut nicht zu stark verbrennen würde. Sollte ich bis zum letzten Bus nach unten ausharren? Ich entschied mich, lieber schon den um 16 Uhr zu nehmen, um auch ganz sicher wieder mit einem Verkehrsmittel hinunter in die Stadt zu kommen. Diese Vorsicht erwies sich als begründet, weil der Verkäufer des Tickets auf meinem Ticket unbemerkt von mir die Abholzeit mit 14 Uhr angegeben hatte und ich da eingeplant war. Dies lief seiner Aussage, ich könne mit jedem Van meiner Wahl (letzter um 17 Uhr) zurückkehren, zuwider. Und beinahe wäre ich deswegen also auch nicht mitgenommen worden. Gleiches traf auf eine Dreiergruppe zu. Doch da zwei von denen sich einen Platz teilten und ich auf einem Sitzchen für Guides Platz nahm, durften wir dann doch alle mit hinunter. Unten wurden wir irgendwo im Innenhof eines Hotels abgesetzt. Von diesem anderen Endpunkt des Transfers hatte auch niemand etwas gesagt. Gut, daß ich die Offlinekarte von Oaxaca bei mir hatte. So grob lag ich ja richtig mit meiner Vermutung, wo ich lang mußte. Doch ich war zu müde (Sonne etc.), um einen Irrweg zu riskieren. Mein Weg führte mich zurück zum Hotel, wo ich mich ausstreckte und das Liegen genoß. Am Abend schaute ich mir eine Weile das samstägliche Treiben am Zocalo an, aber anders als in kleineren Orten ist es hier wirklich sehr voll, laut und wenig grün, so daß ich mich nirgendwo niederließ, um den Abend ausklingen zu lassen. Mein Zimmer barg mehr Ruhe und Gemütlichkeit.

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