Travel & Explore

"Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, die die Welt nie angeschaut haben." – A. v. Humboldt

Menu
  • Home
  • Blog
  • Afrika
    • Ägypten
    • Botswana
    • Marokko
    • Namibia
    • Simbabwe
    • Südafrika
  • Amerika
    • Nordamerika
      • Kanada
      • USA
    • Mittelamerika
      • Costa Rica
      • Mexiko
      • Panama
    • Südamerika
      • Argentinien
      • Bolivien
      • Brasilien
      • Chile
      • Ecuador
      • Peru
      • Uruguay
  • Asien
    • Indien
    • Israel
    • Jordanien
    • Kambodscha
    • Tadschikistan
    • Usbekistan
    • Vietnam
  • Europa
    • Dänemark
    • Estland
    • Frankreich
    • Griechenland
    • Großbritannien
    • Italien
    • Luxemburg
    • Malta
    • Niederlande
    • Österreich
    • Polen
    • Portugal
    • Russland
    • Schweden
    • Spanien
    • Tschechien
    • Ungarn
  • Blog Archiv
    • Blog Archiv: Südostasien 2024
    • Blog Archiv: Afrika 2023
    • Blog Archiv: Mittelamerika 2023
    • Blog Archiv: Mexiko 2019
  • Login
Menu

Auf nach Mexiko (24.1.)

Posted on Januar 24, 2019April 11, 2026 by hobbit

Und wieder einmal bin ich auf dem Weg nach Lateinamerika, allerdings in den nördlichsten Teil davon: Mexiko. Heute ging es zunächst einmal gemütlich los, da ich erst gegen 10 Uhr auf dem Flughafen eintreffen wollte – punktgenau geschafft! Dann lief alles ganz locker ab und ach die Security kam mit dem grünhaarigen Gegenüber weitgehend klar. Naja, warum ich meinen Gürtel abnehmen mußte und der offensichtliche Geschäftsmann vor mir nicht, entzieht sich mir jedoch. Irgendwann durften wir dann auch an Bord gehen und los ging es nach Amsterdam. Dort konnte ich feststellen, daß die Umbaumaßnahmen inzwischen wohl abgeschlossen sind, weil ich ganz neue Designs entdecken konnte. Viel wichtiger ist jedoch, daß ich kein zweites Mal durch die Security mußte wie in den Jahren zuvor. Nur eine kurze Paßkontrolle und 15 min Spaziergang zum entsprechenden Terminal trennten mich noch vom Atlantik-Überquerer, der ein etwas in die Jahre gekommener Zwei-Ebenen-Vogel war. Während des Wartens auf das Boarding konnte ich die ganzen Arbeiten am Flugzeug beobachten, z.B. das Reinigen der Antriebsdüsen. Schließlich durften wir auch einsteigen und die meisten kämpften wieder einmal mit ihrem Bordgepäck, das in aller Regelmäßigkeit umfangreicher ausfällt, als Platz dafür vorgesehen ist. Und dann saßen wir endlich alle und warteten. Schnell ließ sich der Kapitän hören, der uns mitteilte, dass leider das Gepäck noch nicht verladen sei etc. und wir daher etwas später (45min) starten würden. Super Anfang bei ohnehin schon fast 12h Flugzeit. Mit der versprochenen Verspätung kamen wir dann los und flogen trotz Tagflug sehr schnell mit abgedunkelten Fenstern und gedämmten Licht. Das Essen kam auch schnell (also zu früh) und bei mir besonders früh, weil ich vegetarisch asiatisch bestellt hatte. N.B. nicht wieder tun, schmeckt nicht.
Während des Fluges wurde mir wie gewohnt immer kälter, während ich abwechselnd Filme schaute, Musik hörte und herumspazierte (auch mal in Businessclass im Oberdeck, wo ich mich kurz mit der Stewardess unterhielt). Die Musik mußte ich von KLM nehmen, weil es eben ein wirklich alter Vogel war: Er bot keine USB-Ladefunktion. Das haben auch einige andere wohl überrascht zur Kenntnis genommen. Während meiner Ausflüge warf ich regelmäßig Blicke aus dem einzigen nicht abgedunkelten Fenster und staunte nicht schlecht, sah ich doch unter mir Eisschollen! Daraufhin schaute ich mir unsere Flugroute genauer an. Wir flogen über Grönland, die Hudson Bay und Kanada, um schließlich einmal von Nord nach Süd die USA zu überfliegen. Jetzt ergab auch die Ansage Sinn, es dürften während des Fluges keine Verbindungen nach draußen aufgebaut werden, da wir die USA überqueren würden. Warum wohl diese Route? Ob über Land der Flug ruhiger ist? Dieser war es nämlich auf jeden Fall. Je länger der Flug jedoch dauerte, desto abgespannter und verkrampfter wurde ich und von Schlafen konnte keine Rede sein. Endlich war jedoch auch dieser Flug einmal vorbei und wir landeten mit der Verspätung um 20.15 Uhr Ortszeit. So jetzt noch 7h aufschlagen und wir wissen, wie spät es für mich war. Mehr als mitten in der Nacht und besonders ungünstig für jemanden, der gerade kramphaft bemüht ist, einen gesunden Schlafrhythmus zu entwickeln. Um ca. 3.30 Uhr dt. Zeit reihte ich mich ziemlich kaputt in die Kolonne ein, um auf einem sehr langen Weg – etwa zweimal um das Flughafengebäude herum – zur Einreisekontrolle zu gelangen. Hier war man auf uns eingestellt und es ging erfreulich schnell (und unkompliziert!). Als ich dann zum Gepäckband kam, rollte mein gutes Stück bereits heran und ich machte mich auf, um mit der Metro zum Hostel zu fahren. Nach einer kurzen Nachfrage fand ich sie dann auch (ach vorher hatte ich noch einen Geldautomaten geplündert, von denen es extrem viele gab). Dort zahlte ich 5 Pesos, das sind etwa 4,5 Cent, ging durch das Drehkreuz und war allein unter Einheimischen. Zweimal Umsteigen, ein wenig Umherirren in den Umsteigebahnhöfen und eine Fahrt im Frauenwaggon später erreichte ich die Station Zocalo (plaza mayor = plaza de la constitution). Oberirdisch bestaunte ich die gut beleuchteten Kolonialgebäude und die Kathedrale und wunderte mich über die relative Leere. Ok, es war kurz nach 22 Uhr hier in Mexiko, doch so leer – abgesehen von der Polizei – hatte ich mir das Zentrum nicht vorgestellt. Es leben hier doch aberwitzig viele Menschen… Eigentlich wollte ich nur schnell zum Hostel und ins Bett. Letzteres erreichte ich gegen 5.30 Uhr dt. Zeit und wollte nur noch schlafen. Aber wollen, können und tun sind ganz unterschiedliche Tätigkeiten, doch dazu mehr beim nächsten Eintrag.

  • Mexiko City
  • Neueste Posts

    • Taschkent

      Taschkent

      August 10, 2025
    • Tadschikistan

      Tadschikistan

      August 8, 2025
    • Samarkand

      Samarkand

      August 4, 2025
    Website-Icon
    Story
    ©2026 Travelblog by Hobbit