Patagonien, eine Region voller Weite
Wie bei den beiden letzten Malen soll es wieder Südamerika sein, doch diesmal ganz speziell nur Patagonien. NUR? Naja, Patagonien ist ziemlich groß, da passt ein „nur“ wohl eher nicht so. Und trotzdem: Es bleibt beim „nur“, um die Konzentration auf einen Schwerpunkt zu verdeutlichen.
Dieser etwas groß geratene Landstrich Patagonien erhielt seinen Namen vom portugiesischen Entdecker Ferdinand Magellan, der die einheimischen Tehuelche-Indianer 1520 so benannte. Vermutlich wählte er den Namen „patagones“, weil diese so groß waren. Dieser Name geht wahrscheinlich auf eine fiktive Gestalt, den Riesen Pathagón, aus einer damals weitverbreiteten Sammlung von Rittergeschichten zurück. Eventuell hat der Name auch etwas mit span. „pata“ für „Fuß, Pfote“ zu tun.
Patagonien gehört zu den wenigen Regionen der Erde, in denen es nur einige Einwohner pro Quadratkilometer gibt. Im Klartext 1-2 Einwohner pro qkm! Dies bringt Vorteile und Nachteile mit sich.
Die Touristen „schlagen“ sich in der Saison um die preiswerteren – von billigen kann einfach keine Rede sein – Unterkünfte. Saison ist der europäische Winter, denn dann ist in Patagonien Sommer und man kann überhaupt halbwegs zuverlässig reisen. Patagonien im Winter heißt nämlich, es gibt nur selten Verkehrsverbindungen zwischen den einzelnen Orten, wenn sie überhaupt existieren. Es liegt einfach zu viel Schnee, die Grenzübergänge zwischen Chile und Argentinien sind nicht passierbar, es ist lausig kalt. Also reist die Masse der einheimischen und nicht-einheimischen Touristen im Sommer! Klar, daß dann die Preise nach oben gehen, zumal wenn man im Winter keine Einkünfte verzeichnen kann.

