- Lage: im Nordwesten der Provinz Chubut
- Einwohner: ca. 30.000 Einwohner
- Gründung: 1906
- Unterkunft: Hotel Sol del Sur
Die Gründung der Stadt Esquel geht auf die walisische Einwanderung ab 1865 zurück. Zuerst wurde hier nur eine Kolonie gegründet, doch dann entstand die heutige Kleinstadt. Ihr Name stammt aus der Sprache der Mapuche und bedeutet Klette, die hier mit dem Calafate (Berberis buxifolia) und anderen dornigen Sträuchern zur lokalen Flora gehört. Im Winter gelten ihre Skigebiete als schneesicher, im Sommer bietet es sich in Esquel an, die Schmalspurbahn La Trochita zu erkunden oder einen Tagesausflug in den nur 70 km entfernten Nationalpark Los Alerces (patagonische Zypresse) zu unternehmen. Einige der Bäume sind über 2000 Jahre alt und über 60m hoch.
Ankunft in Esquel
Gleich nach meiner verspäteten Ankunft und dem Geschleppe bis zum Hotel begann ich, Ausflüge für die nächsten Tage zu organisieren. In Esquel sind insgesamt sechs Nächte vorgesehen, so daß ich einige Zeit habe, mich gründlich umzutun. So quälte ich die Leute mit meinem Bruch-Spanisch in den Agenturen und bei der Touristeninformation. Am Ende hatte ich drei Stunden später nicht nur eine Vorstellung für die nächsten drei Tage, drei Dinge verbindlich geregelt und den Geldautomaten zweimal aufgesucht, da es bei Barzahlung Rabatt gibt, sondern sogar eine Quelle für gelungene Nahrungsaufnahme aufgetan. Letzteres beruhte auf einer Empfehlung der bisher freundlichsten und aufgeschlossensten Tourenverkäuferin (schon wieder eine Cecilia), die als Vegetarierin auf diesen Laden auch schon zurückgegriffen hat. Hier zahlt man sein Essen nach Gewicht und kann sich alles am Buffet aussuchen. Endlich konnte ich mir einen persönlichen Salat zusammenstellen!
